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Der Bau des neuen russischen Raumbahnhofs Wostotschny wird keine Alternative zum Raumbahnhof Baikonur sein, den Russland bei Kasachstan bis 2050 gepachtet hat, sagte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Anatoli Perminow, am Mittwoch in Moskau. Der Raketenstartplatz Wostotschny soll im Gebiet Amur gebaut werden. Ein entsprechender Erlass wurde am 6. November vergangenen Jahres von Präsident Wladimir Putin unterzeichnet.
"Die Entscheidung des Staatschefs über den Bau eines neuen Raumbahnhofs schafft keine Voraussetzungen für eine vorfristige Beendigung der Pacht von Baikonur. Russland wird alles in seinen Kräften Stehende tun, um die übernommenen internationalen Verpflichtungen zu erfüllen", sagte Perminow in einem Interview für kasachische Medien. "Der 1994 geschlossene und bis 2050 verlängerte Vertrag über die Pacht von Baikonur ist ein internationales Dokument. Wir haben nicht die Absicht, seine Bestimmungen zu verletzen", versicherte der Roskosmos-Chef.
Der Raumbahnhof Wostoschny soll zum Jahr 2020 komplett gebaut werden. Die ersten Starts von Raumapparaten sind nach Worten von Russlands Vizeregierungschef Sergej Iwanow für 2015 geplant. Die erste bemannte Rakete solle 2018 von Wostotschny abheben. Der neue Raumbahnhof kann nach Perminows Worten bei Bedarf sowohl für militärische Zwecke als auch für die Realisierung internationaler Programme der Kooperation im Weltall genutzt werden. RIA Novosti
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